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Startschuss vor 20 Jahren

Erste donum vitae-Beratungsstelle in Homburg

donum vitae-Beratungsstelle Homburg (Saarland), ursprünglich am Stadtrand, seit vier Jahren in der Kaiserstraße 22 im Zentrum der Stadt. (© donum vitae)

Vor 21 Jahren wurde der Bundesverband donum vitae gegründet, vor 20 Jahren ging in Homburg (Saarland) die bundesweit erste Beratungsstelle an den Start. Seit dem 5. Mai 2000 ist donum vitae die Anlaufstelle für schwangere Frauen im Saarpfalzkreis. Auch für ungeplant schwangere Frauen im Schwangerschaftskonflikt.

Im Jahr zuvor war donum vitae („Geschenk des Lebens“), der aus der Mitte der katholischen Laien gegründete bürgerlich-rechtliche Verein mit ökumenischem Selbstverständnis, als Reaktion auf den Ausstieg der katholischen Bischöfe aus dem staatlichen System der Schwangerschaftskonfliktberatung entstanden, um die Lücke zu schließen und allen Frauen auch weiterhin ein umfassendes und wertorientiertes Beratungsangebot auf Grundlage des christlichen Menschenbildes machen zu können.

Dass das Saarland mit diesem Pilotprojekt vorausging, ist kein Zufall. Rita Waschbüsch, Gründungsvorsitzende von donum vitae und bis 2019 an der Spitze des Verbandes, ist selber Saarländerin. So entstand in Homburg die erste von mittlerweile sechs Beratungsstellen im Saarland. Donum vitae ist zwischenzeitlich an mehr als  200 Beratungsstandorten im gesamten Bundesgebiet vertreten. In den letzten 20 Jahren stand und steht donum vitae als staatlich anerkannter Beratungsfachverband mehr als 700.000 Frauen zur Seite, nicht mehr nur bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft, sondern auch auf den Arbeitsfeldern Sexualpädagogik, Vertrauliche Geburt, psychosoziale Beratung im Kontext von Pränataldiagnostik sowie bei unerfülltem Kinderwunsch und v.a.m. Und heute nicht mehr nur vor Ort in der Beratungsstelle, sondern seit mehr als zehn Jahren auch in der Online-Beratung und neuerdings – beschleunigt durch die Corona-Krise – als Vorreiter auch in der Videoberatung.